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Jochen Praefcke: Ich stottere

9,99 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

Jochen Praefcke

Ich stottere

Aus dem Gefühlsleben eines Stotterers

BoD - Books on Demand, Norderstedt 2016, 150 Seiten

Preis: 9,99 € | Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass Bücher aus Fremdverlagen bei uns ausschließlich an Inlandskunden verschickt werden können.

ISBN 978-3-7412-7475-6

Jochen Praefcke

Ich stottere

Aus dem Gefühlsleben eines Stotterers

BoD - Books on Demand, Norderstedt 2016, 150 Seiten

Preis: 9,99 € | Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

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ISBN 978-3-7412-7475-6

Ein Buch über eine lebensbegleitende Konstante, über das Reden und Schweigen, über Leidensdruck und Leugnung, über die eigene Begriffsstutzigkeit und die anderer Leute, über stotternde und nichtstotternde Deppen im Film und im echten Leben, über Freundschaft und Familie, über Klarinetten und Gitarren, über hilfreiche und weniger hilfreiche Bewältigungsstrategien, über Selbstsicherheit, Erfolge und Rückschläge - kurzum: eine Achterbahnfahrt durch das Gefühlsleben eines lebenslänglichen Stotterers, höchst subjektiv und zutiefst unwissenschaftlich.

Zusätzliche Produktinformationen

Inhalt
Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Ein Lebensgefühl (S. 1) Kapitel 2: Die lebensbegleitende Konstante (S. 7) Kindergarten- und Grundschulzeit (S. 7) Unter- und Mittelstufe (S. 12) Vermeidungstaktiken und ihre Grenzen (S. 13) Oberstufe und Landsknechte (S. 20) Der fatale Druck, das Stottern zu verbergen (S. 20) Abiturprüfungen (S. 24) Ablenkungstechniken (S. 25) Die unterschwellige Angst vor dem Stottersupergau (S. 29) Zivildienst (S. 30) Berufsausbildung (S. 32) Das Telefon, Dein ärgster Feind (S. 33) Studium (S. 40) Das Stottern offen thematisieren (S. 44) Lebensbereiche (S. 48) Berufliche Laufbahn (S. 52) Sprachkenntnisse: Deutsch und Englisch, beides nicht wirklich fließend (S. 52) Gute und schlechte Phasen (S. 57) Erweckungserlebnis beim Logopäden (S. 60) Kapitel 3: Die Bewältigungsstrategie (S. 75) Ich stottere - und jeder merkt es (S. 76) Neue Perspektiven (S. 79) Selbstvertrauen und Selbstsicherheit (S. 86) Die Stuntman-Methode (S. 87) Eine neue Definition von Erfolg (S. 90) Der Kampf um Gehirnareale (S. 91) Offen mit dem Stottern umgehen (S. 96) Die Gefahr richtig einschätzen (S. 97) Schummeln erlaubt – Akute Situation meistern (S. 99) Vorträge halten (S. 101) Vorlesen (S. 104) Telefonieren (S. 106) Sich vorstellen (S. 108) Kapitel 4: Vom Umgang mit Stotterern (S. 111) Akzeptanz, Toleranz und Ignoranz (S. 111) Stottern als Behinderung (S. 112) Offenheit, Interesse und Anerkennung (S. 119) Humor und politische Korrektheit (S. 123) Der Depp stottert (S. 124) Unerwünscht (S. 134) Was darf’s denn sein, bitte? (S. 137) Kapitel 5: Ein neues Lebensgefühl (S. 141)
Einleitung
Ein zutiefst unwissenschaftliches Buch über das Stottern. Wie fühlt es sich an zu stottern? Was bedeutet Stottern im Alltag eigentlich? Wie prägend ist es für die Persönlichkeit, ein Stotterer zu sein? Ein Buch über eine lebensbegleitende Konstante, über das Reden und Schweigen, über Leidensdruck und Leugnung, über die eigene Begriffsstutzigkeit und die anderer Leute, über stotternde und nichtstotternde Deppen im Film und im echten Leben, über Freundschaft und Familie, über Klarinetten und Gitarren, über hilfreiche und weniger hilfreiche Bewältigungsstrategien, über Selbstsicherheit, Erfolge und Rückschläge - kurzum: eine Achterbahnfahrt durch das Gefühlsleben eines lebenslänglichen Stotterers, höchst subjektiv und zutiefst unwissenschaftlich.
Autoren
Autoren „Ich stottere seit ich denken kann - Ursache unbekannt. Jahrzehntelang war Stottern das beherrschende Thema in meinem Leben: vom ersten Gedanken am Morgen, über die Planung aller potentiell problematischen Alltagssituationen bis hin zum letzten Gedanken vor dem Einschlafen. Gerade die relativ sanfte Ausprägung meines Stotterleidens wurde mir absurderweise zum Verhängnis. Im Laufe der Jahre habe ich eine große Bandbreite an Reaktionen auf mein Stottern und den Umgang mit meinem Stottern erlebt, im negativen wie im positiven Sinne. Warum behaupten manche Menschen immer noch, ich stottere doch eigentlich gar nicht? Warum nur versteht niemand, wie sich das anfühlt? Die Antwort ist geradezu verblüffend einfach: weil ich es nie jemandem erzählt hatte, nicht einmal meiner Familie und meinen engsten Freunden. Es war an der Zeit, ein Buch darüber zu schreiben, wie stark mein Stottern mein Leben kontrollierte und wie ich die Kontrolle über mein Leben ein Stück weit wieder zurückerobern konnte. Heute weiß ich, dass sich die Welt eben nicht nur ums Stottern dreht, nicht mal meine eigene. Es hat knapp 40 Jahre gedauert, dies zu begreifen.“ Jochen Praefcke --------------------------------------------------------------------- Auf www.sozifon.de - dem Podcast für digitale soziale Arbeit gibt es ein Interview mit Jochen Praefcke zum Thema Stottern, Bewältigungsstrategie, positive Aspekte des Stotterns, etc. Das Interview ist in zwei Teilen aufgeteilt und aufrufbar über folgende Links: Interview Teil 1 Interview Teil 2
Rezensionen
Rezensionen und Interviews Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, die ich bisher zu meinem Buch erhalten habe! Um über die Leseprobe hinaus einen Eindruck des Buches zu vermitteln, will ich hier einige der schriftlichen Rückmeldungen in anonymisierter Form mit Euch teilen: * "Sehr gut beschrieben, ein Nicht-Stotterer kann dieses Problem gar nicht nachvollziehen. Man sieht jetzt alles mit anderen Augen! Ein Buch zum Nachdenken." * "Verständlich, gut nachvollziehbar, und der Autor geht sehr offen mit seiner Lebensgeschichte um." * "Klasse Buch. Viel gelacht, viel Gänsehaut!" * "Sehr gut geschrieben, extrem gute Sprache, wird sicher vielen eine gute Hilfe sein." * "Schöner, authentischer und humorvoller Schreibstil ...super... Daumen hoch!" * "Wenn man das so liest … hat ganz schön was durchgemacht, der Autor. Dass das so in einem arbeitet, kann man sich als nicht Betroffener gar nicht vorstellen. Ich glaube, der Autor spricht da vielen 'nicht Makellosen' aus der Seele." * "Toll! Mein Sohn stottert und nachdem er gerade eine Logopädie-Pause eingelegt hat, bin ich jetzt wieder motiviert einen guten Logopäden für ihn zu suchen. " * "Ein sehr gutes Buch. Es ist einerseits wirklich amüsant und kurzweilig zu lesen, regt aber auch sehr zum Nachdenken an." Jochen Praefcke --------------------------------------------------------------------- Auf www.sozifon.de - dem Podcast für digitale soziale Arbeit gibt es ein Interview mit Jochen Praefcke zum Thema Stottern, Bewältigungsstrategie, positive Aspekte des Stotterns, etc. Das Interview ist in zwei Teilen aufgeteilt und aufrufbar über folgende Links: Interview Teil 1 Interview Teil 2 --------------------------------------------------------------------- Lesermeinung Ein tolles Titelfoto: Eine riesige Staumauer. Welch ein Symbol für das Phänomen des Stotterns. Das Buch versucht sie einzureißen. Was ihm durchaus gelingt. Ganz pragmatisch kommt es daher. Jochen Praefcke schreibt umgangssprachlich, ohne viel literarische Ornamentik, ohne Subtext, doppelten Boden. Da schreibt kein Schriftsteller, sondern ein Mann der Alltagssprache. Als säße er gegenüber am Tisch. Freilich nicht in der Kneipe. Er hat kein benebelndes Bier vor sich, sondern eher eine Kaffeetasse in der Hand. Genauer gesagt einen Milchkaffee. Wenn er sich denn getraut hat, dieses phonetisch so widerspenstige Wort bei der Bestellung zu sagen. Ansonsten tut es auch, das ist einfacher, ein Cappuccino. Man solle nicht ausweichen, schreibt er, aber manchmal sei Schummeln schon erlaubt. Kaffee also: Jochen Praefcke ist klar, eindeutig, strukturiert. Man merkt ihm den Betriebswirt, den Vortragsredner, den Vermittler komplexer Sachverhalte an. Manchmal hätte ich mir schon mehr plastisches Erzählen gewünscht, zum Beispiel eine viel ausführlichere Schilderung seiner wirklich phantastischen Religionslehrerin. Aber das wäre der falsche Anspruch. Ganz klar: Es lohnt sich, das Buch zu lesen. Bis zum Ende! Der erste Teil berichtet eher von all den schwierigen Erlebnissen, wie sie jeder Stotternde zu Genüge kennt. Doch ab Seite 60 nimmt das Buch richtig Fahrt auf. Genau an der Stelle, wo der Logopäde fragt, was sein Patient dem Stottern wohl POSITIVES abgewinnen könne - und ihn damit vollkommen verblüfft. Er lernt: Das Stottern ist ein gigantischer Tiger, der sich bei näherer Betrachtung als eine harmlos schnurrende Hauskatze entpuppt. Sofern man von der Angst, der Vorstellung zurücktritt und die schlichte Wirklichkeit anschaut. Die Anzahl der Reaktionen auf sein Stottern, die eindeutig bösartig negativ waren, erscheinen Jochen Praefcke, auf seine rund 40 Jahre Lebenszeit verteilt, verschwindend gering. Schlimm war vor allem das Ausmalen, WIE andere Menschen reagieren KÖNNTEN. Für den Autor ist die Zeit der großen Scham vorbei. Er hat viel geschafft. Dabei spielt er aber keinesfalls den Helden, sondern ist absolut ehrlich. Man wünscht ihm viele Leser, die er auf seine Reise mitnehmen kann. Warum der Name Jochen Praefcke aber auf dem Titel so klein? Und auf dem Buchrücken erst gar nicht vorhanden? Der Weg aus dem Versteck ist doch weit... Bescheidenheit? Falsch. Ich finde, Großbuchstaben wären durchaus angemessen gewesen. Gerd Riese, Witten --------------------------------------------------------------------- aus: Der Kieselstein, 39. Jahrgang, Heft 2, Mai 2017 Es ist ein autobiographisches Buch von einem 40-jährigen Stotternden. Praefcke hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Es ist so herrlich locker, flockig geschrieben, dass das Lesen eine Freude ist. Dabei geht es um ein ernstes Thema, dass nicht so einfach zu bewältigen ist. Man kann trotzdem über Episoden lachen, auch wenn diese früher für den Autor sicher nicht so lustig waren. Der erste Gedanke des Tages war für ihn, dass er stottert und da musste er doch gleich mal einen Plan aus dem Ärmel schütteln, wie er relativ unbeschadet durch die nächsten Stunden kommen konnte. Unbeschadet hieß, dass die Umwelt möglichst nichts von seinem Stottern merken sollte. Man kennt das ja – solche Pläne gelingen nur durch absolutes Schweigen. Also wurde vermieden und konsequent (und natürlich immer erfolglos) versucht, das Stottern zu verbergen. Die Angst vor dem „Stottersupergau“ war allgegenwärtig. Trotzdem hat Praefcke sein Leben gemeistert. Ich bin begeistert von diesem Buch. Es spricht mir aus der Seele und ist eigentlich genau das Buch, was ich schon immer selber schreiben wollte. Praefcke zeigt nicht den Weg zum Nichtstottern, sondern dass das Stottern durchaus auch positive Seiten in ihm hervor gerufen hat. Inzwischen hat er Möglichkeiten gefunden, mit dem Stottern umzugehen und es als Teil von sich zu akzeptieren. Und so ganz nebenbei hat er jetzt andere Betroffene durch seine Buchlesungen kennengelernt. Auch eine gute und neue Erfahrung für ihn. Danke für das Buch. Doris Reifarth, Braunsbedra --------------------------------------------------------------------- Pressestimmen Ich stottere. Aus dem Gefühlsleben eines Stotterers Wie fühlt es sich an zu stottern? Was bedeutet Stottern im Alltag eigentlich? Wie prägend ist es für die Persönlichkeit, ein Stotterer zu sein? Diesen und anderen Fragen geht Jochen Praefcke in seinem Buch „Ich stottere. Aus dem Gefühlsleben eines Stotterers“ ebenso informativ wie humorvoll nach. Nein, das Buch ist kein Selbsthilfe-Ratgeber. Und auch wenn Jochen Praefcke aus seinem Leben erzählt, so ist er doch meilenweit entfernt von jeglichem Seelenstrip oder gefühlsduseliger Larmoyanz. „Ich stottere. Das ist der Gedanke, mit dem ich seit Jahrzehnten aufwache.“ So beginnt das autobiographische Buch des erfolgreichen Managers und Familienvaters Jochen Praefcke. Mit viel Humor nimmt er die Lesenden mit auf eine Reise durch die Erlebniswelt eines Menschen, der immer wieder beim Sprechen stolpert, dem manche Buchstaben nur schwer über die Lippen wollen und der bei manchen Silben im Redefluss hängen bleibt. Nicht immer, aber doch so regelmäßig, dass er von sich sagen kann „Ich stottere“. Von Freundschaft ist da ebenso zu lesen, wie von großer Dummheit im Umgang mit seinem Anderssein, von Erfolgen und Rückschlägen auf der Suche nach einer Bewältigungsstrategie. Und immer wieder lässt einen Jochen Praefcke herzlich mitlachen. Etwa wenn seine Frau dann doch ein Sandwich mitgebracht bekommt, weil das verdammte Wort „Wrap“ sich einfach nicht sprechen lassen will. Oder wenn Praefcke in bester Karl Valentin Manier von früheren Vermeidungsstrategien erzählt, wie der Auswahl der Zapfsäule an der Tankstelle nach der leichteren Sprechbarkeit der jeweiligen Ziffern. Wie profund sich Praefcke mit seinem Stottern andererseits auseinander gesetzt hat, zeigen unter anderem die eingestreuten Informationskästen, die sich einzelnen Themen widmen. Bei allem Humor und aller gnadenlosen Ehrlichkeit geht es ihm stets um Akzeptanz. Um echte Akzeptanz und nicht um herablassende Schein-Toleranz. „Die Bagatellisierung des Stotterns ist eine recht verbreitete Reaktion und ein echtes Ärgernis für mich. ‚ Du stotterst doch gar nicht‘ ist ein Satz, den ich einfach nie mehr hören will. ... Da könnte man mir genauso ins Gesicht sagen ‚Du bist paranoid und hast dir dein Leben lang eingebildet, dass Du stotterst‘.“ Zu mehr Offenheit lädt das Buch Betroffene wie Nichtbetroffene gleichermaßen ein. „Totschweigen ist der Nährboden für Scham, denn wenn keiner darüber reden will, dann ist es wohl etwas Komisches für das man sich schämen sollte“, schreibt Praefcke. Und das gilt sicher nicht nur für das Stottern.„Interessanterweise habe aber vor allem ich mich selbst lange rein über das Stottern definiert. Heute verstehe ich es eher als ein Persönlichkeitsmerkmal unter vielen anderen“, heißt es am Ende des Buches. Offenheit, Interesse und Anerkennung sind für den Autor wichtige Ziele des Buches. Mit spitzer Feder und teilweise wunderbar schwarzem Humor beschreibt der bekennende Stotterer seine Wege und Irrwege im Umgang mit der „lebensbegleitenden Konstante“. Und gerade deshalb ist das Buch ermutigend – nicht nur für Menschen die Stottern oder einen Sprachfehler haben. Dr. Andrea Hoffmann * kreativbüro wortwerk-art * info@wortwerk-art.de