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Hartmut Zückner: Intensiv-Modifikation Stottern (IMS): Therapiemanual

39,80 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

Hartmut Zückner

Intensiv-Modifikation Stottern

Therapiemanual

Natke Verlag 2014, 255 Seiten, 16,5 x 24 cm, kartoniert

Preis: 39,80 € | Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis, dass Bücher aus Fremdverlagen bei uns ausschließlich an Inlandskunden verschickt werden können.

ISBN 978-3-936640-22-9

Die Stottermodifikation (Nicht-Vermeide-Ansatz) ist ein Standardverfahren in der Behandlung stotternder Patienten. Das neue Gesamtwerk zur Intensiv-Modifikation Stottern für stotternde Jugendliche und Erwachsene fasst die bisherigen Teile zur Desensibilisierung und Modifikation zusammen und ergänzt diese um die Identifikations- und die Stabilisierungsphase.

Das Therapiemanual gibt eine praktische und detaillierte Anleitung zur Durchführung der vier Therapiephasen. Übungshierachien werden dargestellt und besonderes Augenmerk wird auf den Transfer in den Alltag gelegt. Ein Theorieteil liefert die rationale Grundlage dieses systematischen Konzepts.

Zusammen mit den Patienteninformationen und Übungsaufgaben einschließlich Übungs-CD liegt umfassendes Material zur Durchführung eines erprobten Therapieverfahrens vor, dessen Wirksamkeit in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen wurde.


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung
0.1 Einführung in die Intensiv-Modifkation Stottern
0.2 Verständnis von Stottern und Modifkationstechniken in der IMS

1 Identifkation
1.1 Einführung in die Identifkation
1.2 Durchführungshinweise für die Identifkationsphase

2 Desensibilisierung
2.1 Vorwort zur Desensibilisierung
2.2 Einführung in die Desensibilisierung
2.3 Die Desensibilisierungsphase
2.4 Konfrontationstherapie gegen das Kernverhalten des Stotterns
2.5 Konfrontationstherapie gegen Zuhörerreaktionen auf Stottern
2.6 Konfrontationstherapie gegen das kommunikative Tabu des Stotterns
2.7 Beendigung der Desensibilisierungsphase
2.8 Desensibilisierung in Einzel- und Gruppentherapie
2.9 Desensibilisierung mit Jugendlichen
2.10 Fähigkeiten des Therapeuten für die Konfrontationstherapie in der Desensibilisierungsphase
2.11 Additive therapeutische Interventionen und Beratung in der Desensibilisierung

3 Modifkation
3.1 Vorwort zur Modifkation
3.2 Voraussetzungen
3.3 Einführung in die Modifkation
3.4 Zeitlupensprechen
3.5 Prolongation
3.6 Pull-Out

4 Stabilisierung
4.1 Einleitung in die Stabilisierung
4.2 Dauer, Inhalte und Ziele der Stabilisierungsphase
4.3 Stabilisierung erfolgreichen Sprechverhaltens in die alltägliche Kommunikation
4.4 Bearbeitung transferresistenter Kommunikationssituationen
4.5 Neue sprechmotorische und desensibilisierende Interventionen
4.6 Individuell personenbezogene Inhalte und Themen
4.7 Das Therapieende

Literatur
Stichwortverzeichnis

Download: IMS-Inhaltsverzeichnis.pdf


Vorwort

In diesem Werk sind die bisherigen Therapiemanuale der Intensiv-Modifkation Stottern (IMS) – Modifkation und Desensibilisierung – zusammengefasst und komplettiert durch die Erweiterung der ersten Therapiephase, der Identifkation, und der letzten Therapiephase, der Stabilisierung.
In diese Therapieanleitung sind die Erfahrungen aus ca. 15 Jahren therapeutischer Arbeit mit dem IMS-Konzept eingegangen. Das IMS-Konzept hat im Zuge einer evaluierenden Therapiestudie (Natke et al., 2010) seine Wirksamkeit nachgewiesen und entspricht damit auch den Anforderungen, die an eine evidenzbasierte Therapie gestellt werden.
In der hier vorgelegten Form, aufgeteilt in Information für Therapeuten und Therapieund Übungsmaterialien, hat das IMS-Therapiekonzept einen deutlich intendierten Manualcharakter.
Die Intensiv-Modifikation Stottern stellt ein Grundgerüst für eine umfassende Stottertherapie dar. Als Konzept für eine Stottertherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen bietet sie ein Vorgehen für eine erfolgreiche Therapie, um einerseits die negativen psychischen Folgen eines Stotterns zu verringern und abzubauen, aber andererseits auch durch Anwendung von sprechmotorischen Techniken (Nettostottern, Prolongation und Pull-Out) eine verbesserte Sprechflüssigkeit zu erreichen.
Der Manualcharakter im Sinne einer »vorschreibenden Therapieanweisung« soll Therapeuten, die nach diesem Konzept arbeiten, die Sicherheit geben, eine Therapie, die systematisch aufgebaut und rational begründet ist, durchzuführen.
Jeder Therapeut wird möglicherweise im Hinblick auf die spezifischen Eigenschaften seines individuellen Patienten aber auch Veränderungen in der Intensität bzw. im Ablauf der Therapie vornehmen müssen und jeder Therapeut wird seinen Kenntnissen und Kompetenzen entsprechend eigene therapeutische Interventionen hinzufügen. Als in sich geschlossenes Therapiemanual bietet die IMS-Therapie aber einen sicheren konzeptionellen Rahmen für die gelungene Durchführung einer Stottertherapie.
Gedankt sei an dieser Stelle allen Patienten und Kolleginnen, die an der IMS-Therapie teilgenommen haben oder mitbeteiligt waren. Sie haben maßgeblich durch Anregungen und Kritik mit dazu beigetragen, dieses Konzept in der heutigen Form etablieren zu können.

Hartmut Zückner


Autor

Hartmut Zückner ist Lehrlogopäde für Stottern am Universitätsklinikum Aachen und Lehrbeauftragter für Redeflussstörungen im Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie der RWTH Aachen. Nach langjähriger Erfahrung als Therapeut auf der Grundlage verschiedener Nicht-Vermeide-Ansätze entwickelte er 2001 das Therapiekonzept »Intensiv-Modifikation Stottern (IMS)«.


Rezensionen und Meinungen

„In dem vorliegenden Werk stellt Hartmut Zückner das Gesamtkonzept der Stottermodifikation dar. Die Erläuterungen der Identifikations- und die Stabilisierungsphase ergänzen hierbei die bereits aus seinen anderen Veröffentlichungen bekannten Therapiemanuale zur Desensibilisierung und Modifikation. ... Der Autor erfüllt mit dem Gesamtwerk sein Ziel, 'ein Grundgerüst für eine umfassende Stottertherapie' darzustellen, sehr gut. Für Neulinge bietet das Material einen guten und strukturierten Einstieg in die Therapie Stotternder. Aber auch für 'alte Hasen' und Van-Riper-Anhänger ist ein Blick in das Werk für neue Anregungen und Denkanstöße sicherlich lohnenswert.“

Birte Ripken in Sprache - Stimme - Gehör, Online-Bücherecke, 2015

„Mit seiner erweiterten Neuauflage der IMS ... präsentiert Hartmut Zückner sein Konzept wie gewohnt auf eine für Therapeuten wie Patienten gleichermaßen übersichtliche und gut handhabbare Weise.
Das Neue und Attraktive an der 'IMS-Reloaded' ist, dass jetzt alle Phasen der Stottermodifikation von der Identifikation bis hin zur Stabilisierung in das Konzept einfließen und in jeweils einem Manual für Therapeuten und einem Informations-/Übungsordner für Patienten mitsamt der obligatorischen Übungs-CD zusammengebracht sind.
Wer sich also bisher bei der Identifikation aus anderen Konzepten bedienen musste, wird nun erfreut feststellen, dass es jetzt dazu auch Zückner-Materialien gibt, mit denen sich Therapeut und Patient systematisch an die individuelle Stottersymptomatik herantasten können. ... Die Therapiephase der Stabilisierung zeigt sich in verschiedenen transferleitenden Schritten ... Meiner Meinung nach ist die IMS 2014 ein in jeder Hinsicht gut gelungenes und durchdachtes Gesamtwerk zum Thema Stottermodifikation, das in keiner logopädischen Praxis fehlen darf.“

Anja Herbach in Forum Logopädie, Heft 3, 2015