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Isabella Colthorp & Franziska Herdter: Stoppilino - Wie ich mein Stottern zähmte

9,50 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

Hinweis: Dieses Buch ist zur Zeit vergriffen. Die 2. Auflage ist ab Juni 2022 erhältlich.

Isabella Colthorp und Franziska Herdter:

Stoppilino

Wie ich mein Stottern zähmte

Ein Buch für Kinder ab 7 Jahren

Demosthenes Verlag, Köln, 2020, 80 Seiten

Normalpreis: 9,50 € | BVSS-Mitglieder: 7,50 €

ISBN 978-3-921897-91-1


Hannes liebt Fußball und Comics, findet nie Socken, die zusammenpassen, und verabscheut Spinat. Er ist also ein ganz normaler Junge. Aber etwas ist bei ihm anders als bei anderen Kindern, die er kennt: Er hat ein freches Stoppilino, das sich beim Sprechen manchmal einmischt, seine Wörter festhält oder zerreißt. Hannes stottert. Dieses Mutmach-Buch erzählt davon, wie Hannes lernt, dass er sein Stoppilino zwar nicht besiegen oder wegzwingen, dafür aber zähmen und sich mit ihm anfreunden kann, wie Hannes durch diese Herausforderung aufblüht und welch überraschende Stärke daraus erwächst, wenn man voll und ganz zu sich steht.
Mit ausführlichen Informationen über Stottern für Kinder und deren Bezugspersonen.

- Über den Umgang mit kleinen und großen Zottelwesen -


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Inhalt

Hannes liebt Fußball und Comics, findet nie Socken, die zusammenpassen und verabscheut Spinat. Er ist also ein ganz normaler Junge. Aber etwas ist bei ihm anders als bei anderen Kindern, die er kennt: Er hat ein freches Stoppilino, das sich beim Sprechen manchmal einmischt, seine Wörter festhält oder zerreißt. Hannes stottert.

Dieses Mutmach-Buch erzählt davon, wie Hannes lernt, dass er sein Stoppilino zwar nicht besiegen oder wegzwingen, dafür aber zähmen und sich mit ihm anfreunden kann, wie Hannes durch diese Herausforderung aufblüht und welch überraschende Stärke daraus erwächst, wenn man voll und ganz zu sich steht.

Mit ausführlichen Informationen über Stottern für Kinder und deren Bezugspersonen.

Wie aus STOPpilino DURingo wurde

Meine Begeisterung über das Kinderbuch „Stoppilino - wie ich mein Stottern zähmte“ habe ich in „Der Kieselstein“ vom August 2020 verdeutlicht. So kam es auch, dass ich es meiner türkischen Facebook-Gruppe (mittlerweile 3100 Mitglieder) vorstellte und nicht unerwähnt ließ, dass wir es unbedingt ins Türkische übersetzen sollten.

Kaum stand der Vorschlag im Raum, meldete sich ein Gruppenmitglied und schlug einen Verlag vor. Nachdem der Mirket-Verlag, der von einer Sprachtherapeutin betrieben wird und Material für den Spracherwerb und Sprachtherapie veröffentlicht, für das Projekt begeistert werden konnte (das ganze dauerte ein Wochenende), mussten die Copyright-Rechte her. Da dies die deutsche Seite betraf, mahlten die Mühlen der Bürokratie natürlich wieder mal etwas länger. Aber nach ca. vier Wochen war es soweit. Alle Beteiligten hatten zugestimmt, die BVSS übertrug die Urheberrechte für den türkischen Druck dem türkischen Stotterer-Verband und bat im Gegenzug um 100 Exemplare der türkischen Ausgabe, um in Deutschland mit Migrantenkindern arbeitende Therapeuten zu versorgen. Was nun kam, hat richtig Spaß gemacht, und ich bin überzeugt, dass wir ein hervorragendes Produkt zustande gebracht haben.
Denn jeden einzelnen Satz, jede Formulierung sind wir während unserer Online-Gespräche durchgegangen.
Wichtig war uns, Stoppilino nicht zu einem Monster zu erklären, sondern es als freches aber irgendwie liebenswürdiges Wesen zu beschreiben - genau wie schon im deutschen Original.
Die Namen der beteiligten Kinder und Erwachsenen waren schnell gefunden, und die deutschen Wortberge mussten sprachlich angepasst werden. Auch Tante Lotti alias Tante Leyla sah mit ihrem pinken Haarschopf ein wenig zu schrill aus, ihr Haar wurde braun eingefärbt und mit einem Dutt gekrönt. Nur wie wir Stoppilino übersetzen sollten, darüber zerbrachen wir uns bis zuletzt den Kopf. Hatten wir uns doch von Isabella Colthorp genau erklären lassen, wie der Name sich zusammensetzte. Und irgendwann stand er im Raum. Ausgehend vom Begriff STOP mit einer Phantasie-Endung nahmen wir die türkische Fassung DUR mit ebenfalls einer Phantasie-Endung. Und so heißt Stoppilino auf Türkisch DURINGO. Na ja, der Rest war noch einmal ein wenig abenteuerlich, aber dann war es soweit: Pünktlich Mitte November 2020, einen Monat früher als ursprünglich anvisiert, wurde Duringo auf den türkischen Buchmarkt geworfen, und wir begannen massiv mit der Werbung.

Und schon in der ersten Woche erhielten wir folgende erste Rezension einer Mutter:
„Unser Buch ist da und mein 9-jähriger Sohn hat es mit großer Neugier gelesen. Während er las, sagte er „Mama, guck mal, die beschreiben mich“. Er fühlt sich nicht allein, und nachdem er gelesen hat, dass es etwas Normales ist, hat er es akzeptiert und nennt jetzt sein Stottern auch Duringo. Er sagt, „Mama mein Duringo schläft gerade und ich stottere nicht“. Mein Sohn, der eigentlich nicht gerne liest, weil er viele Blocks hat, hat dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Er weiß jetzt, was er machen muss bzw. welche Dinge er lassen sollte, die er bislang immer gemacht hat, die aber nichts nützten und alles noch schlimmer machten. Er hat erfahren, dass es in allen Altersgruppen derartige Probleme geben kann. Er hat auch gelernt, dass es noch andere Duringos gibt als Stottern (wie Sehprobleme). Wie er gestern zu mir sagte: „Jeder hat sein Duringo“, danke an Petra Şaşmaz und alle, die sich dafür eingesetzt haben.“
Petra Şaşmaz


Autorinnen

Isabella Colthorp ist akademische Sprachtherapeutin (M.A.), von der Interdisziplinären Vereinigung der Stottertherapeuten e.V. (ivs) zertifiziert, und absolvierte eine Ausbildung in einem traumasensitiven Ansatz der systemischen Psychotherapie (Internal Family System). Als Sprachtherapeutin arbeitet sie fast ausschließlich mit stotternden Menschen jeden Alters in Einzel- und Gruppentherapie sowohl ambulant als auch intensivtherapeutisch („Stärker als Stottern“, „VIERmalFÜNF“).

Franziska Herdter ist akademische Sprachtherapeutin (B.A.) und Psychologin (M.Sc.). Sprachtherapeutisch arbeitet sie überwiegend mit dem Schwerpunkt Stottern. Zudem berät sie Eltern, Kinder und Jugendliche zu Themen des Kinderschutzes. Momentan befindet sie sich in einer Weiterbildung zur Systemischen Familientherapeutin. Das Kreative hat sie schon immer begleitet, weshalb sie nun mit Freude das Zeichnen mit ihrem Beruf verbindet.


Rezensionen und Meinungen

Rückmeldungen von Kindern und Erwachsenen:

  • "Ich habe das Buch auf meinem Nachttisch liegen. Wenn es mir mit meinem Stottern schlecht geht, dann lese ich es und es gibt mir wieder Trost und Kraft." (Erwachsener)
  • "Ich stottere selbst nicht aber ich habe gemerkt, dass ich auch das ein oder andere Stoppilino habe und dass ich vielleicht liebevoller damit umgehen könnte” (Erwachsene Frau)
  • “Unsere 4 jährige Tochter hat schwerst gestottert, sie konnte kaum ein Wort sprechen. Wir waren damals noch nicht in Therapie aber haben über unsere Recherche das Stoppilino Buch gefunden. Unsere Tochter war davon total fasziniert davon und nimmt das Buch jetzt überall hin mit. Nachdem wir es mit ihr gelesen hatten, wurde auch die Symptomatik deutlich leichter - sie fühlt sich einfach wohler mit ihrem Sprechen.”
  • “Beim Lesen von Stoppilino kamen mir die Tränen. Das Thema Stottern ist in dem Buch mit so viel Wertschätzung und Umsicht behandelt. Die Informationen am Ende runden das Buch perfekt ab.” (Therapeutin)
  • “ich finde das Buch für stotternde Kinder und für die Stottertherapie einfach super. Ich musste beim Lesen selbst auch ein paar Tränen wegwischen."
  • “ich lese eigentlich nicht gerne Bücher aber Stoppilino habe ich in einem Zug durchgelesen und es hat mir sehr gut gefallen!” (10 Jahre altes stotterndes Mädchen)
  • “ich finde es so ungeheuerlich gut beschrieben und habe nie eine so kindgerechte Beschreibung der Abläufe gelesen.”
  • “Wenn man das selbst durchlaufen hat und glaubt man ist damit alleine auf der Welt, dann tut das so ungemein gut.”
  • “auch für Eltern und LehrerInnen ist diese Buch sehr gut geeignet um zu lernen, was in einem stotternden Kind vor sich geht.”
  • “ Unser Sohn hat sich gewünscht, mit dem Stoppilino Buch einen freiwilligen Vortrag im Kindergarten über sein Stottern zu halten. Die Erzieherinnen und die anderen Kinder waren ganz begeistert.”
  • “seitdem ich Stoppilino gelesen habe, kann ich mit meinen Stottern viel offener umgehen und weiß, dass es ein Teil von mir ist.”
  • "Das Buch ist großartig, absolut wunderbar! Eine großartige Einheit von Geschichte, Sprache, Inhalt und Bildern - wirklich aus einem Guss! Ich bin sicher, dass es Kindern und Eltern wertvolle Dienste erweisen wird und wünsche dem Buch die weite Verbreitung, die es verdient. Es schließt eine Lücke, deren Existenz mir bis heute nicht klar war, als ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Natürlich werde ich es nicht nur selbst in meinem Herzen behalten, sondern auch anderen sein Loblied singen! Die Tiefe der Perspektive und des Einfühlungsvermögens in diesem Buch ist wunderbar."


aus: forum:logopädie, Jg. 34 (5) September 2020
Zeitschrift des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V.

„...Dieses Bilderbuch ist für Kinder ab 7 Jahren sowie deren Bezugspersonen geeignet. Besonders hilfreich finde ich die Infotexte, die sich am Schluss des Buches befinden. Der erste richtet sich direkt an das Kind. Dort wird durch ein Experiment aufgezeigt, warum das Stottern nur größer wird, wenn man versucht dagegen anzukämpfen.
Die Lösung ist deshalb, das Stottern zuzulassen. Der zweite Infotext richtet sich an die Eltern von stotternden Kindern. Sie bekommen die Hinweise, wie sie sich verhalten sollten und an wen sie sich wenden können.

Nathalie Berchtold, Rorschach (CH)

aus: Logos, Jg. 28, Ausgabe 3, 2020
Die Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie

„...Soweit die reich und ansprechend bebilderte Geschichte, die sich über 50 Seiten erstreckt und davon erzählt, wie Hannes durch diese Herausforderung aufblüht und welch überraschende Stärke daraus erwächst, wenn man voll und ganz zu sich steht. Ihr folgen weitere Seiten mit ausführlichen Informationen über Stottern für Kinder und deren Bezugspersonen.
Dieses Hardcover-Buch gibt es - solange der Vorrat reicht – außerdem in einer durch die BARMER geförderten kostenlosen Ausgabe unter bvss.de/stoppilino. Aber die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall auch für den regulären Preis.

Claudia Herhold, Dortmund

aus: Der Kieselstein, Heft 3, August 2020

„...Wir erleben beim Lesen dieses Buches durch die Augen eines Kindes wie es sich anfühlt, wenn man stottern muss. Durch die Verbildlichung des Stotterns in Form eines kleinen Zottelwesens, des »Stoppilino«, wird nicht nur für die Kinder selbst, sondern auch für manche Erwachsene, die das Buch mit ihren Kindern zusammen lesen, anschaulich gemacht, was Stottern ausmacht und wie es sich für den Betroffenen anfühlt.
…Noch nie habe ich in so einer kindgerechten Klarheit gelesen, was mit einem stotternden Kind im Laufe seiner Entwicklung geschieht. Dieses Buch ist ein unbedingtes Muss für jedes stotternde Kind und darf in keiner logopädischen Praxis fehlen. Auch in Grundschulen oder Kindergärten wäre es eine Bereicherung für den Bücherschrank.
Immer, wenn ich ein Buch über Stottern lese, überlege ich, welchen Mehrwert es für stotternde UND nicht stotternde Menschen hat. Dieses Buch hat einen ungeheuren Mehrwert für stotternde Kinder, weil es ihnen nicht nur zeigt, dass sie nicht allein sind, sondern ihnen vor Augen führt, dass sie eigentlich ganz normale Kinder sind, die ein weit verbreitetes Problem haben, für das es gute Lösungen gibt. Aber auch nicht stotternde Kinder und Erwachsene lernen durch dieses Buch, dass ein Problem, das sich für sie manchmal nur durch stockendes Sprechen darstellt, für den Betroffenen ein riesiges Monster sein kann. Damit wird es leichter, Empathie für den stotternden Freund oder die Freundin zu empfinden, und Eltern lernen auf einfühlsame Weise die Sicht ihres Kindes kennen.
Ein grandioses Kinderbuch!"

Petra Şaşmaz

aus: Der Kieselstein, Heft 3, August 2020

Elternreaktion auf Stoppilino

"Wir können den Stoppilino nur wärmstens weiterempfehlen! Wir haben noch kein Buch zum Thema gefunden, aus dem sowohl unser Sohn, als auch wir, als auch die Großeltern sowie der Kindergarten auch nur annähernd so viel für sich mitnehmen konnten!
Durch die derart geglückte Externalisierung des Stotterns ist es uns gelungen, mit unserem Sohn auf einer ganz anderen Ebene und in einer solchen Tiefe über sein Stottern ins Gespräch zu kommen! Wir durften mit ihm und seinen Erklärungen nochmals ganz viel über sein Stottern lernen. Für ihn war dies plötzlich eine Leichtigkeit darüber zu sprechen, zumal ja nicht er das Problem ist, sondern der Stoppilino nur manchmal seine Wörter festhält!
Seinen, wie er ihn individuell nennt, "Stoppolino" wollte er dann auch sofort malen und diesen ab sofort lieb haben, anstatt gegen ihn anzukämpfen! Da er das Buch nicht immer so einfach griffbereit haben konnte, um seinen Stoppolino zu streicheln, hat er mich gebeten, dass ich ihm seinen Stoppplino nach seiner Vorlage nähe! Sein Stoppolino Kuscheltier muss nun überall mit hin, wenn immer wir auswärts schlafen, damit er ihn jederzeit schnell mal eine Runde knuddeln kann, wenn der Stoppelino seine Wörter gerade mal wieder ein bisschen festhält!
Die ideale Abrundung bietet das Buch mit dem einfach genialen Experiment, das Julian so schön kindgerecht und überhaupt nicht belehrend, sondern sehr wirkungsvoll vor Augen geführt hat, welche Wirkung die Tricks haben. Zudem waren die praktischen Empfehlungen für Eltern, Angehörige sowie Betreuungspersonen für alle äußerst hilfreich, um achtsam mit aufrechterhaltenden Faktoren des Stotterns umzugehen! Wir können dieses Buch daher allen Menschen, jedoch insbesondere jenen, die in regelmäßigem Kontakt mit einem stotternden Kind stehen, nur empfehlen!!! Unter Aufklärungsgesichtspunkten sollte dieses Buch fester Bestandteil in dem Bücherregal jeder Kinderarztpraxis und jedes Kindergartens sein!"

Sabrina, Mama von Julian Z., München

Rückmeldungen von Kindern:

  • „ich streichele jetzt mein Stoppilino immer, schau, so wie jetzt, du siehst das jetzt nicht
    weil mein Stoppilino durchsichtig ist, aber ich streichele es jetzt gerade.“
  • „meine Mama muss jetzt das Stoppilino als Kuscheltier nähen damit ich es besser umarmen kann!
    Ich will es nämlich für immer bei mir haben.“
  • „der Stoppilino hat außen herum eine Reihe Bügelperlen, die im dunklen leuchten,
    damit ich ihn auch nachts bei mir haben kann.“

„Wir haben Stoppilino mit unserem Sohn gelesen und er war ganz gebannt.
Stoppilino hilft, sich mit den eigenen Gefühlen zum Thema Stottern weiter auseinanderzusetzen.“

Familie E., Heidelberg