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Darrell Dodge: Lernleitfaden für Die Behandlung des Stotterns von Charles Van Riper

1,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Beschreibung

Lernleitfaden für

Die Behandlung des Stotterns von Charles Van Riper

von Darrell Dodge

Übersetzung von Andreas Starke

Demosthenes-Verlag, Köln 2017, 48 Seiten

Preis: 1,00 €

Preis = Schutzgebühr

ISBN 978-3-921897-87-4


Dieser Lernleitfaden (Study Guide) zum Buch Charles Van Riper: Die Behandlung des Stotterns wurde nachträglich vor einigen Jahren von dem amerikanischen Stottertherapeuten Darrell M. Dodge geschrieben.
Der Lernleitfaden eignet sich für Menschen, die sich intensiv mit dem Therapieansatz von Van Riper auseinandersetzen wollen, also Stotternde, Therapeuten, Studierende und sonstige Interessierte. Er bietet tiefere Einblicke und Erkenntnisse in diese Therapieform und verweist auf benachbarte Verfahren. Das Lesen des Lernleitfadens in Kombination mit dem Buch Die Behandlung des Stotterns erleichtert das Verständnis für diesen Therapieansatz.

Hinweis: Beim Bestellen des Buches Charles Van Riper: Die Behandlung des Stotterns wird der Lernleitfaden kostenlos mitgeliefert.


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Einleitung

Dies sind meine Studiennotizen für den zweiten Teil des Buches The Treatment of Stuttering von Dr. Charles Van Riper (1973). Englewood Cliffs: Prentice Hall. (Anmerkung des Verlags: Dieser zweite Teil ist 1986 in deutscher Sprache unter dem Titel „Die Behandlung des Stotterns“ erschienen.) Obwohl es jetzt vergriffen ist, sind die Inhalte des Buches noch urheberrechtlich geschützt. Diese Notizen sollen dazu dienen, Studenten und anderen Interessierten dabei zu helfen, dieses klassische Werk zu erforschen, wobei ich hoffe, dass es eines Tages überarbeitet und neu aufgelegt wird. Während es weitgehend durchdrungen ist von der Therapie der Verhaltensänderung (behavior modification therapy), lässt Van Ripers Werk wirklich einen ganzheitlichen Therapieansatz erkennen und verschafft ihm deswegen eine dauerhafte Bedeutung.
Darrell Dodge

Der vom Autor mit der Veröffentlichung beabsichtigte Zweck wird von der deutschen Übersetzung nicht erfüllt, weil Van Ripers Buch in deutscher Sprache nach wie vor erhältlich ist, seit 2017 (also 44 Jahre nach der Veröffentlichung des Originals) sogar in einer 7. Auflage. Der Verlag und der Übersetzer hoffen darauf, dass durch diesen Lernleitfaden unter anderem das erreicht wird, was der Autor bei der Bearbeitung von Van Ripers Buch in seinem eigenen Studium bezweckt hat, nämlich sich eine Übersicht über die Inhalte zu verschaffen und sie ggf. für eine Prüfung bereit zu halten.
Andreas Starke

Anmerkungen des Übersetzers:
Wie der Autor schon in seinem Einführungstext bemerkt hat, ist Van Ripers Vorgehen weitgehend von der Theorie des Verhaltens (wie z.B. von B.F. Skinner dargestellt) geprägt. Schlüsselbegriffe dieser Theorie, besonders bezogen auf das operante Verhalten, sind die Begriffe „Verstärkung“ (positive Konsequenz) und „Bestrafung“ (negative Konsequenz). Um zu verhindern, dass der Leser darunter die nicht-technischen Bedeutungen versteht, habe ich in der Übersetzung beides in Anführungszeichen geschrieben und die Erklärung jeweils in Klammern dazugesetzt. Um hier jedes Missverständnis zu vermeiden, empfehle ich nach wie vor, wie im Vorwort zur 1. Auflage, den Selbstunterrichtskurs „Analyse des Verhaltens“ von James G. Holland und B.F. Skinner durchzuarbeiten.
Der Autor bezeichnet Menschen, die stottern, durchgehend mit der gängigen Abkürzung PWS (person who stutters). Ich habe in der Übersetzung durchgehend „Pat.“ (für Patient) übersetzt, was mir im deutschen Gesundheitssystem für die Rolle des Therapierten völlig angemessen erscheint. Nur in Aussagen die sich offensichtlich auf alle Menschen, die stottern, beziehen, habe ich „Stotterer“ übersetzt und folge dabei ausdrücklich nicht der Empfehlung von Wolfgang Wendlandt, der die Bezeichnung „Stotternder“ für angemessener hält. Ich habe darauf verzichtet, den/die Patienten/in geschlechtsneutral zu bezeichnen und versichere, dass weibliche Patientinnen stets mitgemeint sind. Viele Aussagen im englischen Original sind in einer Art Telegrammstil verfasst. Das erklärt sich aus ihrer Entstehung als „Study Notes“, d.h. Notizen, die sich der Autor bei der Lektüre des Buches gemacht sind. Wo immer das als hilfreich erschien, habe ich als Übersetzung einen vollständigen Satz gewählt.
Einige Aussagen fand ich schwierig zu übersetzen. Der Autor hat mir an 14 Stellen alternative Formulierungen zur Verfügung gestellt, die leichter zu übersetzen waren. Diese sind mit (*) gekennzeichnet.
Andreas Starke


Autor und Übersetzer

Darrell M. Dodge wurde 1947 in Buffalo, New York geboren. Er studierte Englische Literatur und erwarb einen Master-Grad an der Universität von Cincinnati in Ohio. Da er manchmal schwer stotterte, war es für ihn nicht möglich, Englische Literatur zu unterrichten. Er arbeitete stattdessen als Textredakteur für einen Verlag in der Umgebung von Washington, D.C. und später als freiberuflicher Texter und Dokumentationsspezialist für das Windenergie-Programm des US-Ministeriums für Energie. Während seiner Zeit in Washington nahm er zum ersten Mal an einer Selbsthilfegruppe für Stottern teil und erlebte diese als außerordentlich hilfreich.
Von 1990 bis 1993 absolvierte er eine Van-Riper-Therapie bei Dr. Peter Ramig (Professor für Logopädie an der Universität von Colorado, USA).
Während der Van-Riper-Therapie entstand der Wusch, mehr über diesen Therapieansatz zu erfahren und selbst Sprech- und Sprachtherapeut zu werden, mit der Spezialisierung auf Stottern. Im Jahr 1996 wurde er zum Studium der Sprech- und Hörwissenschaften an der Universität von Colorado zugelassen.
Als Partner von Dr. Peter Ramig and Associates und behandelte er ab dem Jahr 2000 Hunderte von stotternden oder polternden Kindern und Erwachsenen. Gemeinsam mit Dr. Peter Ramig veröffentlichte er 2005 ein Fachbuch über das Stottern (The Child and Adolescent Stuttering Treatment and Activity Resource Guide).

Andreas Starke, 1944 geboren, Mitbegründer der Stotterer-Selbsthilfe in Deutschland. Studium der Sprech- und Sprachpathologie (speech-language pathology) in den USA und zur Führung der Berufsbezeichnung "Logopäde" berechtigt. Übersetzung mehrerer Bücher zum Thema "Stottern" aus dem Amerikanischen, u.a. Van Ripers "Die Behandlung des Stotterns" (Treatment of Stuttering).
Er führt seit 1987 Gruppentherapien für stotternde Jugendliche und Erwachsene durch.