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Angelika Schindler: Stottern erfolgreich bewältigen

12,80 €

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Beschreibung

Angelika Schindler

Stottern erfolgreich bewältigen

Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Natke Verlag, 4. aktualisierte Auflage 2008, 116 Seiten, 14 * 21 cm, kartoniert

Preis: 12,80 € | Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

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ISBN 978-3-936640-01-4


Stottern ist ein Handicap, das Betroffene leicht in eine Außenseiterrolle drängt. Stotternde Berühmtheiten wie Winston Churchill, John Updike, Marilyn Monroe, Bruce Willis oder Gareth Gates zeigen jedoch, dass man sich vom Stottern in seiner Lebensplanung nicht behindern lassen muss.
Die Sprachtherapeutin Angelika Schindler verdeutlicht, wie sich das realisieren lässt. Sie klärt umfassend über das Phänomen Stottern und seine möglichen Ursachen auf. Sie lehrt, wie man mit den Sprechproblemen souverän umzugehen lernt und wie diese therapiert werden können. Erfahrungsberichte von Betroffenen und zahlreiche Sprechübungen runden den Ratgeber ab und machen ihn zu einem echten Hilfsangebot.


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 7

Was ist Stottern? 8
Der Blick dahinter: Wer stottert? 9
Wie verbreitet ist das Stottern? 10
Wiederholungen, Dehnungen und Blockaden – die Grundauffälligkeiten
des Stotterns 11
Was zu den Grundauffälligkeiten hinzukommt 15
Die Seite des Stotterns, die man weder hört noch sieht – die Gefühle 19

Wie entsteht Stottern? 23
Zugrundeliegende Bedingungsfaktoren 23
Disponierende Bedingungen 24
Auslösende Bedingungen 24
Aufrechterhaltende Bedingungen 25
Das psychosoziale Umfeld 27
Die genetischen Bedingungen 29
Die sprechmotorischen Einflüsse 30
Die Sprechkontrolle durch das eigene Gehör 32
Der Sprechprozess im Gehirn 33
Der Spracherwerb 34

Stottern – eine Entdeckungsreise 37
Andere Störungen des Redeflusses 37
Die Diagnose des Stotterns 38

Wie lässt sich therapeutisch am Stottern arbeiten? 45
Wo werden Stottertherapien durchgeführt? 46
Methoden zur direkten Veränderung des Stotterns 50
Soziale Erfahrungen und Gefühle als Bestandteil der Stottertherapie 53
Erfolge festigen – Selbsthilfefähigkeit erweitern 60
Weitere unterstützende Hilfen innerhalb eines mehrdimensionalen Ansatzes 63

Wie finde ich die passende Therapie? 67
Leitfragen zum Therapieangebot 67
Wie finde ich geeignete StottertherapeutInnen? 85
Wer führt Stottertherapien durch? 86
Wer bezahlt eine Stottertherapie? 90

Probleme und Möglichkeiten der Bewältigung – Betroffene erzählen 93
Klassische Vermeidungsstrategien 93
Die Schwierigkeiten im Alltag 95
Was klappt gut, was hat sich als ungünstig erwiesen? 99

Workshop: Hilfe zur Selbsthilfe 105
Bibliotherapie – Lesen unterstützt die Bewältigung 105
Die Stotterer-Selbsthilfebewegung 106
Nicht vermeiden – Stottern zeigen! 109
Ein Blick sagt mehr als tausend Worte 115
Telefonieren – aber richtig 117

Orientierungshilfen für Angehörige und FreundInnen 122
Kommunikation ist mehr als Sprechen 122
Die richtige Einstellung 128

Anhang 131
Adressen 131
Begriffserklärungen 133
Literaturhinweise 138

Index 140


Autorin

Angelika Schindler war an der Universität Köln am »Seminar für Heilpädagogische Psychologie der Sprachbehinderten« viele Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Heute arbeitet sie in Kamp-Lintfort am Niederrhein als Therapeutin in eigener sprachtherapeutischer Praxis.


Rezensionen und Meinungen

aus: dialog - Mitteilungsblatt der Österreichischen Selbsthilfe Initiative Stottern, Heft 1, 2005

„... Vom Inhalt her möchte ich dieses Buch ... allen stotternden Jugendlichen und Erwachsenen, Eltern, Pädagogen, Angehörigen und Freunden ans Herz legen: Hier finden Sie kompakt aufbereitete Information. Herausragend sind die 'Leitfragen zum Therapieangebot', die Betroffene sowohl mit sich als auch mit dem Therapeuten vor Beginn einer Therapie klären sollten, und auch die 'Orientierungshilfen für Angehörige und FreundInnen'.“

Andrea Grubitsch

aus: Sprache - Stimme - Gehör, Heft 28, 2004

„... Zunächst wird in einfacher und für den Laien gut nachvollziehbarer Sprache die Phänomenologie des Stotterns in seiner Komplexität dargestellt. Daraufhin werden im Rahmen von aktuellen multikausalen und idiografischen Störungsmodellen die potentiell vielfältigen disponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des Stotterns ebenfalls adäquat aufgezeigt. Sicherlich zu einfach und den Laien möglicherweise in die Irre führend ist die Darstellung der differenzialdiagnostischen Entscheidungskriterien im Kapitel 'Stottern - eine Entdeckungsreise' zu psychogenem, neurogenem und dem eigentlichen (idiopathischen) Stottern. ...
Die dargestellten Methoden mit dem Schwerpunkt auf der direkten Behandlung des Stotterns und der Selbsthilfe sind aber wiederum sehr prägnant und gut nachvollziehbar beschrieben. Nützlich sind sicherlich auch die Fragen, die jeder Stotternde sich selbst, dem Therapeuten und an die Therapie stellen sollte. ...
Ich selbst gehe mit Ratgebern sehr vorsichtig um und empfehle diese erst, wenn ich den Patienten kenne und um die Probleme des Patienten weiß.
Insgesamt kann der vorliegende Ratgeber sicherlich mit gutem Gewissen als Einstieg in den Themenkreis 'Behandlung des chronifizierten Stotterns' empfohlen werden, sofern mit den Betroffenen geklärt ist, dass - und das wird dankenswerter- und erfreulicherweise im Ratgeber selbst auch thematisiert - die dargestellten Therapiestrategien als ausgewählte Vorschläge und Anregungen zu verstehen sind, die im Einzelfall immer kritisch hinterfragt werden müssen.“

Dieter Rommel, Ulm